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Geschichte des Weins

Der Ursprung der Weinkultur wird in den Gebieten der alten Hochkulturen West- und Mittelasiens vermutet. Die bei Damaskus gefundenen 8000 Jahre alten Frucht- und Traubenpressen, das 6000 Jahre alte summarische Rollsiegel zur Kennzeichnung von Weinamphoren und eine etwa gleich alte Presse vom Südhang des Kaukasus sind die ältesten Zeugen der Weinbereitung.

Die Römer übernehmen in der alten Zeit um Christi Geburt die Weinkultur von den Griechen und bringen sie, vor allem durch “Wein-Kaiser” Probus (276-282 n.Chr.) ans linke Rheinufer, in die Pfalz und nach Baden-Württemberg. In der Zeit der Völkerwanderung erleidet der Weinbau in Westeuropa einen beträchtlichen Rückschlag. Erst Karl der Große nimmt sich im 8. Jahrhundert wieder intensiv der Förderung des Weinbaues an.

Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts erreicht der deutsche Weinbau mit über 300.000 Hektar im Anbau befindlicher Rebfläche seine größte Ausdehnung. Seit dem 18. Jahrhundert konzentriert man sich auch in Deutschland auf den Qualitätsweinanbau, jedoch führten durch amerikanische Reben eingeschleppte Krankheitserreger, vor allem die Reblaus, zu katastrophalen Schäden, die erst zur Jahrhundertwende durch Umstellung auf Pfropfreben wirksam bekämpft werden können.

Schon die Neufassung des ersten deutschen Weingesetzes von 1901 im Jahre 1930 untersagt den Verschnitt von deutschen mit ausländischen Weinen und verbietet den Zusatz von Alkohol zum Wein.

Das neue deutsche Weinrecht von 1971 verlangt als einziges Weingesetz der Welt ausnahmslos für jeden Qualitätswein eine amtliche Prüfung, angefangen mit der Lesekontrolle im Herbst, über die Analyse in hierfür besonders zugelassenen Weinlaboratorien, bis zur sensorischen Beurteilung (Sinnesprüfung) durch eine Prüfkommission.

 

 

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